petra unger
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petra unger Rundgang Rudolfsheim-Fünfhaus

Vielfalt in Rudolfsheim-Fünfhaus

Lange Jahre befindet sich das autonome Archiv der Frauen*- und Lesbenbewegung im 15. Bezirk. Nicht weit davon entfernt versuchen die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle für Sexarbeiterinnen „Sophie“ den meist migrantischen Frauen* die Unterstützung zu geben, die sie brauchen. Frauen*Organisationen im Bezirk haben lange Tradition. Das Einküchen-Wohnhaus für alleinstehende, berufstätige Frauen* von Auguste Fickert wird schon in den 1920er Jahren errichtet, in dem heute die Mädchen*Beratungsstelle „Sprungbrett“ untergebracht ist.

Und dann ist da noch die Geschichte von Fanny Arnstein, den jüdischen Frauen* des Bezirks und jene der Volkssängerinnen. Rudolfsheim-Fünfhaus hat viel zu bieten.

Zwei Spaziergänge mit Besuch der Frauen*Organisationen eröffnen andere, neue Blicke auf den vielfältigen Bezirk.

Einfach über den Gürtel gehen

Der Wiener Gürtel wird vor allem als Verkehrshölle, Ghetto für Migrant_innen, sozial Benachteiligte und Straßenstrich gesehen. Als attraktiver Lebensort kommt er kaum in Frage. Gleichzeitig ist der Gürtel auch eine soziale Trennlinie zwischen den Innen- und Außenbezirken der Stadt.
Immer  öfter wird diese Trennlinie in alle Richtungen überschritten. Immer mehr gehen einfach über den Gürtel.

Dieser Spaziergang beginnt im 15.Bezirk mit Dienstmädchengeschichte und Widerstand von Frauen*, beschäftigt sich während eines Moscheebesuchs mit der Geschichte religiöser Toleranz und Intoleranz in Wien, um sich schließlich über den Gürtel in den siebenten Bezirk zu gehen und vielfältigste Frauen*Geschichte sichtbar zu machen.
Ein besonders abwechslungsreicher Spaziergang!

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