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petra unger Helene von Druskowitz

Helene von Druskowitz
Der Mann ist an und für sich kein annehmbares Beispiel…

Helene von Druskowitz ist die erste in Zürich promovierte Philosophin Österreichs. Sie wird 1858 in Hietzing geboren, promoviert 1878 in Zürich in Philosophie, Sprach- und Literaturwissenschaften, verfasst Schriften zur damaligen Frauenbewegung und hält literaturhistorische Vorträge zwischen 1878 und 1882 in Wien, München, Basel und Zürich. Sie findet Anschluss an den literarischen Kreis, dem u.a. Rainer Maria Rilke, Lou Andreas-Salomé und Friedrich Nietzsche angehören. Zuerst von Nietzsches Philosophie begeistert, kritisiert sie später seine “lächerliche Prophetenmanier”. Die Zeit von 1891 bis zu ihrem Tod im Jahr 1918 verbringt sie in der psychiatrischen Anstalt Mauer-Oehling. In ihrer Schrift “Pessimistische Cardinalsätze” von 1905 fordert sie die Teilung der Städte nach den Geschlechtern und übt radikale Kritik an der patriarchalen Kultur. Helene von Druskowitz will um die Jahrhundertwende des 19. Jahrhunderts den Feminismus “mit Feuer und Glanz” ausstatten und wird als Normbrecherin des Weiblichen von ihren Zeitgenossen verurteilt.

Radikale, amüsante, spannende Originaltexte und Erzählungen aus ihrem Leben.
Eine inspirierende und irritierende Lesung!

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